Von Detlev Junker
Wesseling. Jetzt ist es amtlich. Zumindest karnevalistisch. Wesseling ist der Mittelpunkt der Welt. Dokumentiert hat das die Karnevalsgesellschaft (KG) Union auf ihrem Sessionsorden. "Unser Unternehmen agiert weltweit aber hier in Wesseling laufen die Fäden zusammen" erklärte Union Pressesprecher Josef Nettersheim das Weltbild der Union.
Die Gesellschaft feierte ihre Prunksitzung in der Kronenbuschhalle und verteilte dort die Orden mit dem neuen Nabel der Welt. "Wir sind das erste Mal hier und freuen uns über ein ausverkauftes Haus", so Nettersheim.
Die bisherige Feierstätte, die HGK-Halle war für den Publikumsandrang zu klein geworden. An neuer Stätte erlebten die Gäste, unter ihnen Peter Seifried, Geschäftsführer der Deutschen Shell, Raffineriedirektor Bram Steeks und der Pressesprecher der Rheinlandraffinerie, Constantin Graf von Hoensbroech, ein Programm bester Güte.
Mit de Boore, den Rabaue oder dem Traditionscorps der Altstädter hatte Literat Andreas Braun für flotte Unterhaltung gesorgt. Sein Vater Max führte routiniert und unterhaltsam durch dieses bunte Potpourri närrischen Frohsinns.
Der Wesselinger Prinz Menny I. bewies seine Qualitäten als Eisbrecher und gab das Prinzenlied zum Besten. Sein gemeinsamer Auftritt mit dem Festkomitee Wesselinger Karneval war der erste Höhepunkt des Abends. Allerdings hatte Menny auch ein Heimspiel. "Vor langen Jahren hat er bei der damaligen Union Kraftstoff Betriebsschlosser gelernt", plauderte Sitzungspräsident Max Braun aus dem Nähkästchen.














