(cg). Nach der lauten, fröhlichen Karnevalszeit können sich nun die Jecken vom Trubel der tollen Tage erholen. Für die Christen beginnt mit dem Aschermittwoch die Fastenzeit, in der sie sich auf das höchste Fest im Jahr, Ostern, vorbereiten.
Mit den Worten: "Bedenke, Mensch, dass du Staub bist und wieder zum Staube zurückkehrst" wird ihnen heute ein Aschenkreuz auf die Stirn gezeichnet. Das ist keine Drohung, sondern eine Mahnung zur Gelassenheit.
So mancher "Pfurz", der uns im Karneval noch gestört hat, verliert an Bedeutung angesichts der Erkenntnis, dass man nicht der Nabel der Welt ist und irgendwann von der Bühne abtritt. Diese Einsicht verdrängt der im vermeintlich immerwährenden Jetzt lebende Mensch allzu gerne.
Wer um seine Endlichkeit weiß, kann dem Leben gelassener gegenüber stehen, weil so gesehen manche Sorge kleiner wird.






