Geplante Sekundarschule hat jetzt ein Gesicht

Astrid Geschwind als kommissarische Schulleiterin vorgestellt

Bornheim-Merten (FES). Nun ist es offiziell: die Sekundarschule in Gründung im Gebäude der jetzigen Franziskus-Hauptschule in Merten bekommt nun auch ein Gesicht. Astrid Geschwind, Konrektorin der Franziskusschule wurde von der Bezirksregierung Köln mit der Durchführung des Anmeldeverfahrens zur Sekundarschule beauftragt, ist von nun an die kommissarische Schulleiterin der geplanten Einrichtung und Leiterin der Projektgruppe "Sekundarschule".

Die 41-jährige Pädagogin ist seit 1997 im Schuldienst und seit 2008 an der Mertener Hauptschule tätig als Konrektorin, zuvor arbeitete sie in dieser Funktion fünf Jahre lang an der Gemeinschaftshauptschule Hennef.

Henriette Heitmann wird die in fünf Jahren auslaufende Hauptschule weiter als Rektorin leiten.

Bürgermeister Wolfgang Henseler und Sozialdezernent Markus Schnapka begrüßten in einem Pressegepräsch, dass mit Astrid Geschwind eine Pädagogin erwählt wurde, die aus den eigenen Reihen stamme und somit die Schule und das Kollegium bereits kennen würde. "Wir haben hier an der Schule ein sehr agiles Team und sehen eine sehr positive Entwicklung", so Henseler weiter.
Das Anmeldeverfahren für die Fünftklässler läuft seit dieser Woche und soll am 6. März abgeschlossen sein. Die Bezirksregierung gibt vor, dass mindestens 75 Kinder aus dem Bornheimer Stadtgebiet angemeldet werden müssen, damit die als dreizügig geplante Sekundarschule an den Start gehen kann. Bereits jetzt lägen 58 Termine für Anmeldegespräche vor, man gibt sich zuversichtlich, so Schnapka und Henseler.

"Die Schule passt sehr gut zum Schulverband der Stadt, sie ist in den Schülerspezialverkehr eingebunden und schließt die Lücke der bislang fehlenden Realschule vor Ort", so Henseler und Geschwind.

Das System der Sekundarschule sieht vor, dass die Schüler bis zur 8. Klasse gemeinsam im Klassenverband unterrichtet werden, danach können sie nach Eignung und Neigung wechseln und Schulabschlüsse vergleichbar den jetzigen Haupt- und Realschulabschlüssen machen. Bei entsprechender Eignung steht den Jugendlichen dann auch der Weg offen, an einem Gymnasium in die Oberstufe einzutreten und das Abitur zu machen. Die Klassenstärke soll 25 Kinder nicht überschreiten.

Gepflegt werden Kooperation mit der Europaschule, dem Alexander-von-Humboldt-Gymnasium und dem Berufskolleg in Brühl. Zudem bestehen gute Kontakte über die Franziskusschule zu Ausbildungsbetrieben, etwa aus dem handwerklichen Bereich.

Kontakt und Informationen: Astrid Geschwind, Telefon 02227 91490 oder im Internet unter www.stadt-bornheim.de.

Letzte Änderung: Freitag, 17.02.2012 11:41 Uhr

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