Beueler CDU hatte zum Neujahrsempfang eingeladen

Dreimal Beuel Alaaf und Wäscherprinzessin und LiKüRa nebst Gefolge waren auch da

Beuel (NR).- "Schön, dass es sie gibt" begrüßte Detlev Lehmann, Vorsitzender der Beueler CDU seine Gäste im großen Saal, im Rathaus Beuel. 1900 Bürger und Bürgerinnen, Ehrengäste sowie alle Parteien aus der Beueler Bezirksvertretung waren zum traditionellen Empfang der Beueler CDU geladen.
Zahlreiche Bürger, Gewerbetreibende, Vertreter der Bürgervereine oder der Polizei, Architekten sowie Vertreter von CDU, SPD und Bündnis 90/Die Grünen waren erschienen. "In Beuel ist es üblich, dass wir uns gegenseitig einladen", fügte Detlev Lehmann für neu hinzugekommene Gäste hinzu. "Sie als Bürger sind die wichtigsten Personen heute Abend".
Auch die prunkvollen Beueler Tollitäten, die Liküra-Prinzessin Jenny II. Pannes und die Wäscherprinzessin Marie-Christine I. Fries mit ihren Gefolgschaften waren zu Gast. Den Getränkeausschank hatten Mitglieder der Jungen Union, Beuel, übernommen. Im Mittelpunkt des Neujahrsempfangs stand nach der Begrüßung der Gastrednervortrag von Dr. Helge Braun, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung. Er ist gleichzeitig Senator der Giessener Fassenachts Vereinigung.
"Zukunft made in Germany - wie Deutschland durch Bildung und Forschung unseren Wohlstand sichert" lautete der Titel seines Vortrags. Er schilderte darin beispielsweise Erlebnisse von einer USA-Reise. "Die Amerikaner zeigen Verwunderung, über das, was in Deutschland passiert. In einer Analyse wurde Deutschland in der Phase eines zweiten Wirtschaftswunders skizziert", erzählte er. Waren es beispielsweise 1950 lediglich 500.000 Autos auf deutschen Straßen, sind es heute tatsächlich 48 Mio. "Deutschland gilt als Autonation schlechthin". Auch die Anzahl der Handys in deutschen Haushalten sei von einem Handy 1971, auf 125 Mio. Handys 2012 gestiegen.
Dr. Helge Braun führte noch 3 % Wirtschaftswachstum und die höchste Beschäftigungsdichte nach dem 2. Weltkrieg in Deutschland an. Im Vergleich nannte er die hohe Jugendarbeitslosigkeit in Frankreich mit 24% und in Spanien von 40%. Um den Wohlstand zu sichern, müssten Menschen in Deutschland noch besser qualifiziert werden, um dem weltweiten Konkurrenzkampf standhalten zu können, meinte er. "Der Übergang von Schule in den Beruf soll durch Vorbereitung und Begleitung verbessert werden", betonte Dr. Helge Braun. "Wir brauchen kluge Köpfe, die wachsende Weltbevölkerung stellt uns vor große Herausforderungen. Beste Bildungschancen schaffen, Benachteiligte nicht liegen lassen und kluge Köpfe fördern, sind unsere Aufgaben".
Der Vortrag traf bei vielen Zuhörern auf Zustimmung. "Viele Dinge werden endlich mal positiv dargestellt, sonst wird ja immer nur gejammert. Das tut gut", meinte ein älterer Gast.

Letzte Änderung: Mittwoch, 25.01.2012 11:20 Uhr

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