Nur Leichtsinnige und Eilige fahren mit
vereisten Autofenstern los
Morgens, bei feuchtkaltem Wetter, sieht man
sie, die anonymen Autofahrer. Dick eingepackt, hinter vereisten und
beschlagenen Scheiben versteckt, rollen sie vor einem her. Selbst
können sie durch ihre kleinen und schnell gekratzten
Gucklöcher oder Sehschlitze kaum was erkennen. »
Schlechte Augen oder zu wenig Fahrpraxis:
Viele Autofahrer, zunehmend auch weibliche, fahren einfach zu dicht
auf. Sie gefährden sich und andere völlig
unnötig
Drängelnde Zeitgenossen finden sich
überall: an der Supermarkt-Kasse, beim Bahn fahren oder im
Straßenverkehr. Auf vier Rädern ist das nicht nur
lästig, sondern auch risikoreich. »
Erst zum Herbst 2013 müssen neue LKW
mit so genannten Notbremsassistenten ausgerüstet sein. Dabei
könnte heute schon mehr als jeder dritte Auffahrunfall
verhindert werden
Berufsverkehr, die zunehmende Verkehrsdichte
und die dauernden Staus durch die Autobahn-Baustellen in unserer
Region bringen es mit sich: es wird hektisch und schon passieren
Auffahrunfälle mit - leider aktuell - oft bösen Folgen
für PKW- und LKW-Fahrer. »
TV-Kommissare gehen überwiegend in BMW
und Mercedes auf Gangster-Jagd. Doch es geht auch anders. Im
"Fall für zwei" fährt Matula seit vielen Jahren
Alfa Romeo. Und Freddy Schenk rollt mit Max Ballauf sogar in
konfiszierten Traumwagen zum "Tatort"
Freitag und Sonntag ist Krimizeit im deutschen
Fernsehen. Ob Tatort, Polizeiruf, Soko oder "Ein Fall für
zwei", die TV-Kommissare und -Detektive gehen meist mit
schwarzen oder silbernen BMW- und Mercedes-Modellen auf
Verbrecherjagd. Auch VW ist im Tatort und Polizeiruf
vertreten. »
TüV, Umweltzonen, Knöllchen im
Ausland: Autofahrer sollten sich 2012 auf neue Vorschriften und
Verhaltensmaßregeln einstellen
Für unsere Region sind die neuen
TüV-Regeln das Wichtigste. Zu den Änderungen, die noch
vom Bundesrat abgesegnet werden müssen und die voraussichtlich
ab April 2012 gelten sollen, gehört eine kleine Probefahrt vor
dem Beginn der üblichen Prüfung. »
Was lange dauerte, geht nun endlich los:
Autofahrer können zukünftig zwei Fahrzeuge auf ein
Kennzeichen zulassen. Dürfen aber nur je mit einem
fahren
Der Bundesrat hat vor wenigen Tagen dem
Entwurf von Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer zur
Einführung von Wechselkennzeichen zugestimmt. Der
Verkehrsminister wörtlich: "Das Wechselkennzeichen kann
kommen. Das bedeutet: Ein Nummernschild für zwei Fahrzeuge
einer Klasse. »
Zur richtigen Zeit tanken und mit
Gefühl und Verstand fahren: So kann man viel Kraftstoff und
Geld sparen
Bei den derzeit hohen Benzin- und
Dieselpreisen lässt sich mit rechtzeitigem Tanken und
vernünftigem Fahren spürbar sparen. Die Kraftstoffpreise
schwanken innerhalb einer Woche immer noch bis zu 10 Cent. Doch der
lange geltende Tipp, der Montag wäre der günstigste
Tanktag, gilt so nicht mehr. »
Viele Jahre hat es keinen gestört. Doch
nun, bei immer voluminöser werdenden Autos, fotografiert die
Polizei in Autobahnbaustellen falsch fahrende Autos, die mehr als
2,0 Meter breit sind. Das Problem: Viele Autofahrer kennen die
Breite ihres Autos nicht
Wir haben das Thema schon einmal im Sommer
dargestellt. Nun stürzen sich die Fernsehanstalten wie RTL auf
die zu breiten Autos. Deshalb hier noch einmal Anmerkungen zum
für Autofahrer leidigen Problem. »
Auf der Autobahn, bei Zugreisen, in der
Straßenbahn: Bei manchen Zeitgenossen bleiben Anstand,
Rücksicht und Disziplin auf der Strecke
Wenn man viel unterwegs ist, dann begegnet man
merkwürdigen Mitmenschen. Auf der Autobahn kennen sie kein
Tempolimit und fahren zu dicht auf, drängeln auf der linken
Spur und benehmen sich wie die Axt im Walde. »
Wer viel auf Autobahnen unterwegs ist, kennt
das: Bei angezeigtem Tempolimit gibt es nicht wenige, die es immer
eilig haben und locker mal 40 bis 50 km/h schneller als erlaubt
vorbei sausen
Termine, Geschäfte, der Weg zur Arbeit -
viele Geschäftsleute und Berufspendler legen in Deutschland
täglich viele Autobahnkilometer zurück. Doch die Termin-
und Zeitnot darf kein Grund dafür sein, das Tempolimit zu
ignorieren. »
Seit Dezember 2010 sind M+S-Reifen bei
winterlichen Straßen per Gesetz verordnet. Sie bringen auch in
unserer Region mehr Sicherheit. Bei Schnee, eisigen Straßen,
aber auch bei Nässe
"Ich brauche keine Winterreifen, ich
fahre ja nur, wenn die Straßen geräumt sind."
Autofahrer, die so denken und handeln, sind nicht nur leichtsinnig,
sondern handeln gegen das Gesetz zur Winterreifenpflicht, dass im
Dezember 2010 verkündet wurde. »
Ein kurzer, aber heftiger Herbststurm kann
eben noch saubere Fahrbahnen in laubbedeckte, feuchte
Schleuderpisten mit wassergefüllten Spurrillen
verwandeln
Buntes Laub, blauer Himmel,
Herbstimpressionen. Doch diese Idylle ist für Autofahrer
trügerisch. Ein kräftiger Sturm und heftige
Regengüsse sowie herab fallende Blätter mischen sich
zusammen zu einer glitschigen Laubmasse, die Straßen werden zu
Rutschbahnen. »
Bevor es wettermäßig
ungemütlich wird, sollten die empfindlichen Wischergummis
überprüft werden. Denn wenn es draußen regnet oder
schneit, bringen Scheibenwischer Höchstleistungen
Voraussetzung dafür ist jedoch, dass die
feinen Gummilippen der Wischer bestens in Ordnung sind und keine
Schlieren bilden. Es empfiehlt sich, mindestens zwei Mal im Jahr
die Wischerblätter zu überprüfen. »
Für viele Radler sind Zebrastreifen und
Einbahnstraßen regelfreie Zonen. Doch es gibt für das
Miteinander von Radfahrern und Autofahrern klare Gesetze
Sie fahren ohne Licht bei Dämmerung oder
in der Nacht, missachten schon mal rote Ampeln, fahren entgegen der
Einbahnrichtung und nutzen Radwege auf der falschen Fahrbahnseite -
Radfahrer können ganz schön leichtsinnig sein. Aber
Autofahrer können Konflikten mit den Pedalrittern mehr aus dem
Weg gehen. »
E10-Superbenzin mit Biosprit-Beimengung
kostet an einigen Tankstellen in unserer Region 3 Cent weniger.
Tanken können ihn die meisten Autofahrer
Der Mineral-Multi BP droht für 2012 mit
höheren Benzinpreisen. Der Grund: Die Benzinhersteller
müssen mit hohen Strafzahlungen rechnen, wenn sie die von der
EU vorgeschriebene Bio-Kraftstoff-Quote nicht erreichen. »
Die Polizei berichtet von einer rapiden
Steigerung der Unfallzahlen auf Autobahnen rund um Köln. Die
Ursachen: Raser, Drängler, zu dichtes Auffahren. Doch die
Gründe sind nicht so eindeutig
Es ist ja einfach: Die Autofahrer sind schuld.
Doch so simpel ist die Unfall-Analyse auf den Autobahnen unserer
Region nicht. Denn der Unfallschwerpunkt "Kölner
Ring" hat eine besondere Eigenart: Auf den starken
Durchgangsverkehr von der A3 und der A1 trifft der Kölner
Berufsverkehr. »
Modernste Technik macht die Streckenfindung
und Zielsuche per Navigationssystem immer perfekter
"Sie haben Ihr Ziel erreicht." Viele
Autofahrer kennen die Durchsage, die - meist von einer weiblichen
Stimme - aus dem Cockpit meldet, dass man an seinem eingegebenen
Fahrziel angekommen ist. Heute sind Navis - wie sie der Volksmund
salopp nennt - gang und gebe. »
Im Sommer und Herbst ist die Gefahr von
Wildunfällen besonders groß. Mit Baumaßnahmen kann
man gegensteuern. Besser ist vorsichtiges Fahren
Vor über 30 Jahren wurde die
französische Autobahn von Mulhouse nach Dijon fertig gestellt.
Die wilde, gefährliche Hatz über die Landstraßen an
Belfort und Besancon vorbei hatte endlich ein Ende. Die erste Tour
über die neue Autobahn brachte mich damals in Staunen. »
Man wundert sich oft, wie manche Radfahrer
Regeln und Vorsicht außer acht lassen. Als Fußgänger
und Autofahrer reagieren sie meistens völlig anders
Fast jeder Radfahrer steigt hin und wieder
einmal aufs Auto um. Und umgekehrt. Oft auch deshalb, um das
Zweirad an einen Ort zu bringen, an dem das Radeln mehr Spaß
macht. Der Spaß kann aber schnell vergehen, wenn Motorisierte
und Pedaltreter aufeinander treffen. »
Tempolimits, Mautgebühren, Vignetten -
unsere Nachbarn und deren Polizei freuen sich schon auf
zahlungskräftige, deutsche Auto-Urlauber
Andere Verkehrsregeln, Tempolimits, die
rigoros überwacht und geahndet werden,
Straßengebühren als Maut oder mit Vignette: Wer mit
seinem Auto in den nächsten Wochen ins benachbarte Ausland
reist, der kann teure Überraschungen erleben. »
Die Polizei hat eine neue Einnahmequelle
entdeckt: Sie fotografiert zu breite Autos in Baustellen und
verschickt Bußgeldbescheide von 20 Euro. Das Problem: Viele
Autofahrer kennen die effektive Breite ihres Autos nicht
Es klingt fast wie ein
Schildbürgerstreich: An vielen Autobahn-Baustellen ist die
linke Spur wegen der Enge auf eine Fahrzeugbreite von zwei Meter
begrenzt. Das Schild auf der Hinweistafel vor der Baustelle hat
sicher jeder schon einmal gesehen. »
Die Bauern freuen sich über
Regenschauer, die Autofahrer weniger -Aquaplaning macht Fahrbahnen
zu Rutschbahnen. So verhält man sich richtig
Formel 1-Fahrer haben es gut. Wenn es regnet,
kommen sie an die Box und sekundenschnell werden grob profilierte
Regenreifen montiert. Und wenn es extrem schüttet, dann kommt
- wie gerade beim Rennen in Kanada - das so genannte Pacecar raus
und bremst alle Rennwagen auf niedriges Tempo ein. »
In die Berge oder an die See: Urlaubsreisen
auf der Autobahn sind für gute Autofahrer kein Problem. Hier
einige Tipps dazu
Urlaubszeit, Reisezeit, Autobahnzeit:
Über 70 Prozent der Deutschen machen Urlaub in Deutschland
oder im nahen Ausland. Was heißt: Es geht für viele auf
lange Autobahnstrecken. »
Besonders auf älteren Gebrauchtwagen
findet man oft zu alte Reifen vor. Trotz ausreichend Profil sind
sie nicht mehr verkehrssicher
Schnäppchenjäger freuen sich sicher,
wenn sie ein gut erhaltenes, begehrtes Modell wie etwa einen
3er-BMW günstig ergattern können. Wenig gefahren,
Garagenfahrzeug, topgepflegt. Doch Vorsicht: Oft rollen solche, 7
bis 8 Jahre alte "Schätzchen" noch auf den ersten
Sommerreifen. »
Punktesammeln ist für Formel
1-Weltmeister Vettel und die Fußball-Bundesliga ein
schöner Sport. Ein teurer Sport kann ein höheres
Punktekonto in Flensburg dagegen für Autofahrer werden
Der WDR meldete es den ganzen Morgen: Punkte
aus der Flensburger Verkehrssünder-Kartei sollten erlassen und
verlost werden. Und im Internet wurde aus Anlass des
60jährigen Bestehens des Kraftfahrt-Bundesamtes in Flensburg
verbreitet, dass 60000 Punkte von Verkehrssündern gestrichen
würden. »
Sie fahren dicht auf, sind oft zu schnell
und parken häufig rücksichtslos: Transporter können
ganz schön nerven
Wem ist das nicht schon mal passiert: Auf
Autobahnen oder Schnellstraßen taucht plötzlich hinter
einem so ein weißer Kastenwagen auf und schiebt einen fast von
der Fahrbahn. Den Rückspiegel füllt die Fahrzeugmarke
voll aus, der Fahrer ist schon gar nicht mehr zu sehen. »
Schnee und Eis im Rheinland, Urlaub mit
Wintersport: Wohl dem, der ein Fahrzeug mit Allradantrieb hat. Denn
damit fährt man souveräner
Bei der Ski-Weltmeisterschaft tragen Maria
Riesch und Co Audi quattro-Schriftzüge. Wer gerne Biathlon
anschaut, entdeckt im Hintergrund BMW xDrive und wird in
Werbepausen mit dieser Technik berieselt. »
Die Autolacke werden wieder bunter. Mutige
Farbtöne sind in der Entwicklung
Die Dominanz von silbergrau und schwarz beim
Autolack soll nach der Prognose der Lackhersteller bald enden. Bis
Mitte 1995 liefen hierzulande noch die meisten Autos in roter
Lackierung vom Band, dicht gefolgt von Silber, Silbergrau sowie
Weiß. Doch ab etwa 1997 übernahm die technisch-kühle
Farbe Silber die Führung in der Lackstatistik. Gefolgt von
Blautönen und von Schwarz. »
Assistenz-Systeme nehmen in modernen
Automobilen dem Fahrer vieles ab. Die Frage ist, ob all diese
Helfer wirklich nützlich sind und akzeptiert werden
Sie haben noch keinen Spurhalte- oder Toter
Winkel-Assistenten? Sie parken noch selber ein und haben keinen
Park-Piloten, der das für Sie erledigt? Pardon, aber dann
gehören Sie oder besser Ihr Auto nach dem Willen der
Autohersteller zum alten Eisen. »
Der ADAC hat bundesweit 50 Parkhäuser
in 10 deutschen Großstädten getestet. Das
ernüchternde Urteil: Nur vier Parkhäuser waren top. Der
größte Mangel: Zu eng, Parklücken zu klein. Aber
liegt das nur an den Parkhäusern?
So spektakulär und
schlagzeilenträchtig der Parkhaustest des Automobilclubs auch
war: Gerade ältere Parkhäuser die im Test des ADAC als
sehr mangelhaft eingestuft wurden, existieren nun mal seit
Jahrzehnten. »